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Warenimport aus China: 7 Dinge, die du beachten musst

Warenimport aus China: 7 Dinge, die du beachten musst

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Autor: Michael Seibold ist CEO und Gründer von Hubtechnik24.

Warenimport aus China: 7 Dinge, die du beachten musst

Diese Dinge solltest du beim Waren Import aus China genau beachten
Was du beim Import beachten solltest

Heutzutage kommt man beim Aufbau des eigenen E-Commerce-Businesses an der Wareneinfuhr aus China fast nicht vorbei. 

Die Produktionskosten niedrig und somit ist die Gewinnspanne beim Verkauf der in Fernost hergestellten Ware in Europa entsprechend hoch. Direktimporte versprechen deutlich höhere Margen als beispielsweise über Drop-Shipping.

Mit diesem Artikel wollen wir dir einen ersten Überblick verschaffen sowie mögliche Stolpersteine aufzeigen und Tipps für den Import aus China mitgeben.

1. So findest du Lieferanten aus China

So findest du Supplier für den Warenimport aus China
LIeferanten suchen und finden

Wer Waren aus China importieren will, muss zunächst einmal wissen, woher er diese beziehen will. Fachmessen und branchenspezifische Tradeshows im In- und Ausland, wie die Canton Fair als größte Handelsmesse in China, sind ideal, um Kontakte zu knüpfen.

Dabei können Lieferanten aus China direkt persönlich kennen gelernt werden und man befindet sich gleich auf einer anderen Ebene. Allerdings sollte darauf geachtet werden, ob der potenzielle chinesische Handelspartner europäische Standards überhaupt erfüllen kann – und darauf lässt oft schon die Größe und Ausstattung des Messestands schließen.

Denn wer sich einen Stand auf der Messe leisten kann, hat eine gewisse Größe erreicht, um eben im angemessenen Standard produzieren zu können. Zudem sollte man sich nicht scheuen, Waren und Firmen genau unter die Lupe zu nehmen, um später keine böse (Billig-)Überraschung zu erleben.

Vorsicht vor B2B-Plattformen wie Alibaba: Zwar ist es ein Leichtes, hier an Waren für den eigenen Shop zu gelangen und sich einen Überblick über Sortimente und Preise zu verschaffen, doch eine Qualitätskontrolle findet hier kaum statt.

Viele Waren werden mit großer Wahrscheinlichkeit zugekauft, so dass eben die Qualität nicht immer an erster Stelle steht. Für ein stabiles und erfolgversprechendes Geschäft lohnt sich deswegen immer der persönliche Kontakt zu (potenziellen) Handelspartnern.

2. Auf Details bei der Lieferantenauswahl achten

Du solltet unbedingt die Details beim Warenimport beachten.
Lieferanten Auswahl

Wie kann ich die Qualität eines Lieferanten prüfen? Die Details sind dabei entscheidend. Im Idealfall hält der Lieferant Dokumente, wie Anleitungen und Typenschilder bereit – und zwar im Original. Scans weisen oft darauf hin, dass Waren wiederum von einem weiteren Händler zugekauft wurden.

Über dessen Güte lässt sich dann oft kaum eine Aussage treffen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann für die Waren- und Firmenüberprüfung externe Dienstleister beauftragen. Diese findest du beispielsweise mit Bewertung auf Alibaba.com.

3. So kannst du Produkte für dein E-Commerce prüfen

Beim Wareinimport aus China solltest du die Produkte genau prüfen.
Produkte prüfen

Wer Produkte aus China weiterverkaufen will, sollte diese zunächst einmal selbst in der Hand gehalten haben, um sich ein Bild über deren Qualität zu machen. Deswegen darf auf gar keinen Fall auf die Zusendung von Warenproben oder auch Prototypen verzichtet werden. Wichtige Fragen, die unbedingt vor der Bestellung beantwortet werden müssen:

  • Wie läuft die Produktion der Waren ab?
  • Welche Materialien werden verwendet?
  • Sind Experten mit der Entwicklung betraut?
  • Welche Sicherheitsstandards und welche Art von Qualitätssicherung gibt es?

Je mehr du über die Produktion der später angebotenen Waren in Erfahrung bringst, desto mehr stehst du auf der sicheren Seite, was dein eigenes E-Commerce angeht. Oft lohnt sich auch die persönliche Rücksprache mit dem Händler, um spezielle Wünsche umsetzen zu lassen und die Warenqualität zu verbessern

Zudem muss unbedingt darauf geachtet werden, ob die Produkte deutschen Normen entsprechen. Das ist bei Waren aus China längst nicht immer der Fall. Einen ersten Hinweis gibt die Tatsache, ob der der Lieferant bereits Kunden in Deutschland oder Europa hat.

4. Auf die Vertragsdetails achten und diese festhalten

Vertragdetails beachten

Kulturelle Differenzen und sprachliche Barrieren erschweren die Verhandlungen mit Handelspartnern aus China oft. Daher sollten selbst Kleinigkeiten im Idealfall schriftlich festgehalten werden, um später Missverständnisse in der Geschäftsbeziehungen zu vermeiden.

Außerdem ist es hilfreich, vorab einige für Chinesen oft selbstverständliche Verhaltensweisen zu berücksichtigen, die sich nicht immer mit den deutschen oder europäischen decken.

So liegt in China der Fokus meist eher auf langfristigen Beziehungen und nicht auf einzelnen Geschäften. Verhandlungen sind oft ziemlich lang andauernd, darin getroffene Aussagen haben nicht immer Verbindlichkeit, sondern gelten vielmehr als Richtwert.

Es kann vorkommen, dass Zusagen lediglich getroffen werden, nur damit der Partner das Gesicht nicht verliert. Verträge sind zudem nicht selten zweitrangig, da es Chinesen primär um den persönlichen Kontakt geht. Es sollte stets auf der gleichen Hierarchieebene verhandelt werden.

5. Logistikpartner übernehmen den Versand

Um die Waren von China nach Deutschland zu bekommen benötigst du Logistik Partner.
Zusammenarbeit mit Logistik Partnern

Sind der Lieferant gefunden, die Waren überprüft und der Vertrag zustande gekommen, müssen die Produkte nach Deutschland gebracht werden. Dafür sollte man sich selbst einen Logistikpartner suchen, der bereits Erfahrung mit Warenimport aus China und dem dortigen Markt hat.

Für kleine Mengen kommt auch der Versand mit den üblichen Dienstleistern wie DHL oder UPS in Frage. In jedem Fall sollte jedoch nicht auf eine Transportversicherung verzichtet werden.

6. Importvorschriften kennen und Dokumente prüfen

Import Vorschriften beim Import von China nach Österreich beachten.
Import Bestimmungen

Für den Warenimport, auch aus China, gelten bestimmte Vorschriften. So sind beispielsweise ganze Branchen wie Technologie, Chemie oder Stahl von Beschränkungen und speziellen Einfuhrbestimmungen betroffen.

Zudem sind immer Sicherheits- oder Zollbestimmungen zu beachten. Wer auf Nummer sicher gehen will, holt sich hier gegebenenfalls Rat und Hilfe von außen.

Zudem müssen im eigenen Interesse bei der Einfuhr der Waren aus China immer auch alle Dokumente vollständig und in ihrer Richtigkeit vorliegen, denn sobald die Produkte den deutschen Zoll erreicht haben, liegen die Verantwortung für die Waren und die Einhaltung aller geltenden Bestimmungen beim Empfänger.

7. Steuern und Zölle korrekt einkalkulieren

Du solltest auch Steuern und Zölle beim Import aus China kalkulieren.
Steuern und Zölle mit kalkulieren

Wer Waren aus China importiert, freut sich meist über die günstigen Preise und malt sich hohe Gewinnsummen aus.

Vergessen werden dabei jedoch oft Importabgaben, Zollgebühren und nationale Abgaben wie die Einfuhrumsatzsteuer, die in der Bilanz berücksichtigt werden müssen. Gerade Zölle sind dabei ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor.

Deswegen sollte vor dem Kauf von Waren geklärt werden, ob sich die Einfuhr überhaupt rechnet. Nicht selten müssen, je nach Produkt, mehrere tausend Euro Schutzgebühr beim Staat hinterlegt werden. Dafür gibt es wenigstens die Möglichkeit, die Einfuhrumsatzsteuer später beim Finanzamt geltend zu machen.

Die Wareneinfuhr aus China ist jedenfalls ein spannendes Thema und hält zahlreiche neue Chancen bereits. Diese Hinweise und Tipps über den Einfuhrprozess sollen dir die ersten Einblicke gewähren. Viel Erfolg beim Importieren!

Autor: Michael Seibold ist CEO und Gründer von Hubtechnik24. Über den Online-Shop sowie über Amazon werden an Firmen und Privatpersonen in ganz Europa Hubwagen, Lager- und Transporttechnik vertrieben.

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